bordbar Manufaktur in Köln

Basierend auf einer Werkstrukturplanung von Dr. Schönheit + Partner (S + P) beginnt nun der Bau des neuen, nachhaltigen Fabrikgebäudes für das Kölner Möbel- und Designunternehmen bordbar design GmbH (bordbar) im Kölner Westen, der „bordbar MANUFAKTUR“.

„Mit integrierter Planung, bestehend aus Fabrikplanung, Architektur und Freianlagenplanung und als Bauherrenvertreter und Projektsteuerer erschaffen wir für bordbar ein wandlungsfähiges, wandelbares und multifunktionales Gebäude aus einer Hand“, so Peter Thomé, technischer Geschäftsführer, S + P Engineering.

bordbar entwirft und produziert Flugzeug-Trolleys aus Originalteilen. Die möglichen Einsatzbereiche der Trolleys sind vielfältig: ob für den Wohnbereich, die Küche oder das (Home)Office, die Trolleys bieten Stauraum genau dort, wo er gebraucht wird. In diesem Jahr feierte bordbar nicht nur sein 15-jähriges Firmenjubiläum – das Unternehmen gewann auch den begehrten Designpreis „Red Dot Award: Product Design 2021“ für seinen neuesten Trolley _voyager.

Mit dem Bau der „bordbar MANUFAKTUR“ erweitert das Unternehmen seine Produktions- und Logistikkapazitäten, um auch in Zukunft die ambitionierten Ziele zu erreichen. Besonders an dem neuen Fabrikgebäude ist Vieles – allem voran seine nachhaltigen Eigenschaften zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks gemäß Effizienzhaus-Standard EH55 EE (Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse).

„Der Primärenergiebedarf des Gebäudes ist um 27 % geringer als für die Genehmigungsfähigkeit gemäß des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erforderlich wäre“, so Jan O. Weisel, Director Project Management, S + P, und verantwortlich für die Förderberatung. „Erneuerbare Energien decken einen Anteil von ca. 70 % des für die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes erforderlichen Energiebedarfs. Dies, obwohl auch 55 % zur Erreichung der EE-Klasse ausgereicht hätten. Die Entscheidung von bordbar, hier einen deutlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten, zeigt den langfristigen Blick und die nachhaltige Haltung des Unternehmens.“

Die von S + P durchgeführte Förderberatung gab dem Bauherren bordbar gezielte Grundlagen zur Entscheidung mit Kosten-Nutzen-Abwägung. Das Ergebnis ist nun auch mit einem positiven Förderbescheid der KfW Bank verbrieft. Doch damit nicht genug: als Option für die Zukunft ist angedacht, durch den Einsatz einer eigenen Photovoltaikanlage den Energiebedarf zu möglichst 100 % aus erneuerbaren Energien zu decken.

„Die Planung und Beauftragung des Generalunternehmers Florack liegt nun hinter uns. Jetzt beginnt das spannende Kapitel der Realisierung unserer neuen Fabrik in Köln“, berichtet Stephan Boltz, Geschäftsführender Gesellschafter, bordbar. „Und dies in einer Zeit, in der Bauen immer herausfordernder wird. Hier fühle ich mich von S + P als integralen Planer und Berater bestens unterstützt.“

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