Urbane Produktion: nachhaltiges Industrie- und Logistikareal

Fusion Cologne GmbH, Köln

In Zusammenarbeit mit der Häfen und Güterverkehr Köln AG erstellte Dr. Schönheit + Partner einen Masterplan 2030+ als Gesamtkonzept für ein hochmodernes, kombiniertes Industrie- und Logistikareal im Kölner Norden. Es sieht vor, auf einer Fläche von 55 Hektar unterschiedliche Branchen und Wertschöpfungsstufen von Industrieunternehmen in einem Standort zu vernetzen, um Kooperationen zu ermöglichen und Innovationskraft zu generieren.

Aufgaben und Ziele

Den „Kölner Perspektiven 2030+“ folgend, wird hier ein innovatives und nachhaltiges Industrie- und Logistikquartier entstehen. Mit dem Ziel einer hohen Flächeneffizienz, sieht das Konzept von Dr. Schönheit + Partner (S + P) eine Mehrgeschossigkeit auch für Logistik-, Produktions- und Gewerbeflächen vor. Zu den Nachhaltigkeitszielen zählt unter anderem der größtmögliche Verzicht auf fossile Energieträger. Das bezieht sich auch auf die Mobilität, die im Individualbereich verstärkt auf emissionsarme  Mobilität mit E-Bussen, E-Rad und E-Rollern setzt sowie auf die trimodale Erschließung im Warentransport. Das Ziel ist von Beginn an eine stetige Verringerung der CO2-Emission als Beitrag zur geplanten Klimaneutralität der Stadt Köln bis zum Jahr 2035, ebenso wie eine Gold-Quartierszertifizierung der DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen).

Vorgehen und Lösungen

Der Masterplan von S + P setzt nicht nur auf eine intelligente Durchmischung im neuen Quartier, sondern kombiniert die ökologischen Faktoren, ressourcenschonende Mobilität sowie Gesundheit und Wohlbefinden der hier künftig arbeitenden Menschen. So sieht etwa das Energiekonzept eine einheitliche, klimaschonende Wärmeversorgung von FUSION COLOGNE vor und den Einsatz emissionsloser Energieversorgung durch Nahwärmenetz, Wärmepumpen und Photovoltaik bei gleichzeitiger Minimierung des Primärenergiebedarfs. Zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks gehören auch nachhaltige Architekturelemente wie zum Beispiel Fassaden- und Dachbegrünung. Zusammen mit der Integration von Freizeitangeboten auf dem Campus trägt dies auch zu einem nachhaltigen Arbeitsklima bei.

Kunde

FUSION COLOGNE ist die größte zusammenhängende Industrie-Entwicklungsfläche auf Kölner Stadtgebiet. Mit dem Projekt stärkt die Eigentümerin Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) den nahe gelegenen Niehler Hafen als eine der wichtigsten Logistikdrehscheiben in NRW und für die Metropole Köln. Weitere Informationen unter https://fusion-cologne.de/.

„Um Nachhaltigkeit in einem modernen Industriequartier wie FUSION COLOGNE auf höchstem Niveau zu realisieren, gilt es, Ökologie und Ökonomie ganzheitlich zu denken. Das bedeutet, dass wir uns nicht allein darauf konzentrieren, die Zielvorgaben für eine energieeffiziente Bauweise und ein intelligentes Mobilitätskonzept im Quartier umzusetzen. Vielmehr arbeiten wir kontinuierlich an unserem Nachhaltigkeitskonzept, um es künftigen, noch ambitionierteren Standards anpassen zu können. Und nicht zuletzt ist es für uns von zentraler Bedeutung, das Wohlbefinden der Menschen im Blick zu behalten, indem wir ein gesundes, anregendes Arbeitsklima schaffen. Diese Work-Life-Fusion, mit der wir hier Arbeit und Freizeit zusammenbringen, ist heutzutage ein nicht zu unterschätzender Faktor beim Wettbewerb um qualifizierte, motivierte Mitarbeitende.“

Kennzahlen auf einen Blick

550.000 m²

Planungsgebiet
01

2.000

neue Arbeitsplätze
02

30 %

begrünte Fassaden
03

Relevante Leistungen bei diesem Projekt:

Weitere Referenzen

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